Landgericht Mönchengladbach bestätigt Rückerstattungsanspruch bei Online-Poker ohne deutsche Lizenz
Petra Sullivan · Sep 29, 2026

Landgericht Mönchengladbach bestätigt Rückerstattungsanspruch bei Online-Poker ohne deutsche Lizenz

Das Landgericht Mönchengladbach hat in einem Urteil festgestellt, dass ein Spieler die vollständige Rückerstattung von etwa 39.500 Euro verlangen kann, die er zwischen 2015 und 2023 beim Online-Poker und weiteren Spielen auf der Plattform pokerstars.eu verloren hat, und zwar weil der Betreiber TSG Interactive Gaming Europe Ltd. während dieses Zeitraums keine erforderliche deutsche Glücksspiellizenz besaß.
Die Richter erklärten die zugrunde liegenden Verträge für null und nichtig, da sie gegen deutsche Verbote im Bereich des Online-Glücksspiels verstießen, während die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte den Fall erfolgreich vertrat und damit auf bestehende Möglichkeiten für Spieler hinwies, Ansprüche gegen unlizenzierte Anbieter geltend zu machen.
Hintergründe des Falls und rechtliche Bewertung
Zwischen 2015 und 2023 nahm der betroffene Spieler an verschiedenen Online-Pokerpartien sowie anderen Glücksspielen auf pokerstars.eu teil, wobei die Verluste insgesamt rund 39.500 Euro betrugen, und das Gericht stellte fest, dass der Betreiber in diesem Zeitraum nicht über die nach deutschem Recht vorgeschriebene Lizenz für solche Aktivitäten verfügte, was die entsprechenden Verträge unwirksam machte.
Experten haben beobachtet, dass solche Entscheidungen auf der Grundlage des deutschen Glücksspielstaatsvertrags getroffen werden, während Beobachter betonen, dass fehlende Lizenzen zu einer automatischen Nichtigkeit der Spielverträge führen können, und die Vertretung durch CLLB Rechtsanwälte sorgte dafür, dass alle relevanten Unterlagen und Beweise vor Gericht präsentiert wurden.
Die Rolle von CLLB Rechtsanwälte und der Ablauf des Verfahrens
CLLB Rechtsanwälte übernahmen die Vertretung des Spielers und reichten die Klage beim Landgericht Mönchengladbach ein, wobei die Anwälte detaillierte Nachweise über die Spielaktivitäten und die fehlende Lizenz des Betreibers TSG Interactive Gaming Europe Ltd. vorlegten, was letztlich zur positiven Entscheidung für den Kläger führte.
Das Gericht prüfte die geltenden Vorschriften zum Online-Glücksspiel in Deutschland, stellte fest, dass der Betreiber die erforderlichen Genehmigungen nicht besaß, und ordnete die vollständige Rückerstattung der Verluste an, während ähnliche Verfahren in anderen Regionen zeigen, wie sich solche Regelungen auf Spieleransprüche auswirken können, wie beispielsweise Berichte der Europäischen Kommission zu grenzüberschreitenden Glücksspielaktivitäten belegen.
Und hier wird es interessant: Das Urteil unterstreicht, dass Spieler in Fällen ohne gültige Lizenz Ansprüche auf Rückerstattung haben können, während die genaue Höhe der Verluste und der Zeitraum von 2015 bis 2023 im Urteil präzise berücksichtigt wurden, und die Entscheidung stützt sich ausschließlich auf die festgestellten Tatsachen des Einzelfalls.

Auswirkungen auf laufende und zukünftige Verfahren
Das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach schafft einen Präzedenzfall für ähnliche Fälle, in denen Spieler Verluste bei unlizenzierten Anbietern geltend machen, und Beobachter stellen fest, dass die Nichtigkeitsfolge der Verträge eine zentrale Rolle spielt, wenn der Betreiber keine deutsche Lizenz vorweisen kann.
Im September 2026 könnten weitere Verfahren auf der Grundlage dieser Entscheidung anhängig werden, während die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte bereits auf die Möglichkeit weiterer Klagen hingewiesen hat, und die rechtliche Bewertung konzentriert sich dabei stets auf die Einhaltung der nationalen Vorschriften zum Online-Glücksspiel.
Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland
Deutsche Vorschriften verlangen für Online-Glücksspielanbieter eine spezifische Lizenz, die TSG Interactive Gaming Europe Ltd. in dem betreffenden Zeitraum nicht besaß, und das Gericht bewertete die daraus resultierenden Verträge als unwirksam, was den Rückerstattungsanspruch begründete.
Studien und Berichte von Forschungseinrichtungen wie dem Gaming Laboratories International zeigen, wie Lizenzanforderungen in verschiedenen Ländern die Rechtmäßigkeit von Spielverträgen beeinflussen, während die deutsche Entscheidung sich eng an den nationalen Bestimmungen orientiert.
Fazit
Das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach stellt klar, dass Spieler bei fehlender deutscher Lizenz des Betreibers Ansprüche auf Rückerstattung ihrer Verluste geltend machen können, und die Vertretung durch CLLB Rechtsanwälte hat in diesem Fall den Weg für eine solche Erstattung geebnet, während die Entscheidung auf den konkreten Fakten des Zeitraums von 2015 bis 2023 basiert.